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Gaumennahterweiterung: Platz schaffen für Lächeln und Luft

Lesezeit: 10-12 Minuten

„In der Kieferorthopädie ist Raum kein Luxus, sondern die Basis für Funktion und Ästhetik. Eine Gaumennahterweiterung ist wie ein architektonisches Update für Ihren Oberkiefer: Wir schaffen nicht nur Platz für die Zähne, sondern öffnen oft auch den Weg für einen befreiten Atemzug.“


Inhaltsverzeichnis:

  • Gaumennahterweiterung: So funktioniert es
  • Gaumennahterweiterung – Was dabei erweitert wird
  • Für wen ist die Gaumennahterweiterung geeignet?
  • Welche Effekte hat die Gaumennahterweiterung?
  • Die Gaumennahterweiterungs-Apparatur
  • Schraube drehen: richtig nachstellen
  • Warum tägliche Regelmäßigkeit entscheidend ist
  • Schmerzen & Druck: Was ist normal?

  • Die Zahnlücke zwischen den Schneidezähnen
  • Warum die Kontrollen enger getaktet sind
  • Mundhygiene ist jetzt wichtig und entscheidend
  • Druckstellen und Entzündungen im Gaumen
  • Wann Sie sofort die Praxis informieren sollten
  • Material & Verträglichkeit: Woraus besteht die Apparatur?
  • Fazit: Gaumennahterweiterung ist schnell wirksam
  • Termin vereinbaren – bei Ihrer Expertin

Das Wichtigste in Kürze zur Gaumennahterweiterung

  • Der Schrauben-Rhythmus – Präzision vor Kraft: Das tägliche Verstellen der Apparatur ist der Motor Ihrer Behandlung. Es geht hier nicht um Kraft, sondern um absolute Konstanz. Der Sicherheitsgriff mit der Schnur um den Finger ist dabei kein „Nice-to-have“, sondern Ihre Versicherung gegen Missgeschicke. Nur wer den Anschlag beim Drehen präzise erreicht, macht den Weg frei für das nächste Loch und damit für den Behandlungserfolg.
  • Die „Glückslücke“ – Biologie im sichtbaren Wandel: Erschrecken Sie nicht, wenn nach der ersten Woche eine Lücke zwischen den Schneidezähnen entsteht. In der Kieferorthopädie ist dies das „Gold-Zertifikat“ dafür, dass sich die Gaumennaht tatsächlich löst und der Knochen Platz macht. Diese Lücke ist temporär und schließt sich meist von selbst wieder – sie ist das sichtbarste Zeichen, dass Ihr Körper perfekt auf die Behandlung reagiert.
  • Hygiene & Engmaschige Kontrolle – Ihr Sicherheitsnetz: Eine Gaumennahterweiterung ist eine hochwirksame mechanische Belastung für den Kiefer. Deshalb takten wir die Termine in unserer Wiener Ordination deutlich enger. Unter gelösten Metallbändern können sich unbemerkt Beläge sammeln; nur durch präzise Mundhygiene (Munddusche!) und unsere regelmäßigen Checks verhindern wir Karies und stellen sicher, dass die Zähne kontrolliert wandern, statt zu kippen.
Autorin: DDr. Andrea Borbely

Autorenzitat – DDr. Borbely

„Eine forcierten Gaumennahterweiterung ist Teamarbeit zwischen Patient und Kieferorthopädin. Während Sie zu Hause diszipliniert den Schraubenplan umsetzen, sorgen wir in der Ordination mit engmaschigen Kontrollen dafür, dass die Erweiterung biologisch sicher abläuft. Das Ziel ist ein stabiles Fundament, das Ihnen ein Leben lang ein freies Lächeln und eine bessere Nasenatmung ermöglicht.“

Mehr über DDr. Andrea Borbely

Gaumennahterweiterung: So funktioniert die forcierten Gaumennahterweiterung – Ablauf, Schraubenplan, Schmerzen, Zahnlücke & Nachsorge

Ein sehr schmaler oberer Zahnbogen ist mehr als „nur“ eine optische Frage. Wenn der Oberkiefer zu eng ist, fehlt Platz für die Zähne, der Biss passt oft nicht sauber zusammen – und viele Betroffene berichten zusätzlich, dass sie schlechter durch die Nase Luft bekommen. Genau hier setzt die Gaumennahterweiterung an: Sie verbreitert den Oberkiefer nicht in kleinen Schritten über Jahre, sondern kann – bei geeigneter Ausgangslage – innerhalb weniger Wochen eine deutliche Erweiterung erreichen.

In diesem Artikel erfahren Sie verständlich und detailliert, was bei einer forcierten Gaumennahterweiterung im Körper passiert, wie die Apparatur aufgebaut ist, wie das tägliche Schrauben korrekt funktioniert, welche Beschwerden normal sind (und welche nicht), warum Kontrollen so eng getaktet werden – und was Sie selbst tun können, damit das Ergebnis stabil bleibt.

Was ist eine Gaumennahterweiterung – und was wird dabei tatsächlich „erweitert“?

Die Gaumennahterweiterung (häufig als „forcierte Gaumennahterweiterung“ beschrieben) ist eine kieferorthopädische Behandlung, bei der der Oberkiefer verbreitert wird. Der entscheidende Punkt: Es geht nicht nur um eine Zahnbewegung, sondern um die mittlere Knochennaht im Gaumenbereich.

Diese Naht – vereinfacht gesagt die „Verbindungsstelle“ zwischen den beiden Oberkieferhälften – wird durch kontrollierten Druck auseinandergezogen. Dadurch werden die beiden Oberkieferhälften seitlich verschoben und der Zahnbogen wird breiter. Bei sehr schmalem Oberkiefer kann das in kurzer Zeit einen großen Unterschied machen: Erweiterungen bis zu etwa 12 mm sind möglich, abhängig von Ausgangssituation und Behandlungsziel. Dies ist ohne chirurgischer Intervention nur bei Kindern zu erreichen, bei Erwachsenen ist in den meisten Fällen eine chirurgische Lockerung der Gaumennaht unterstützend notwendig, da diese Knochennaht schon komplett verknöchert ist.

Der Körper reagiert auf diese kontrollierte Trennung ähnlich wie bei einer Knochenheilung: Erst entsteht Raum, später muss dieser Raum wieder durch Knochenneubildung stabilisiert werden. Genau deshalb endet die Behandlung nicht mit dem Erreichen der gewünschten Breite – dann beginnt die Phase, in der alles „fest werden“ muss.

Schema der Gaumennahterweiterung: kontrollierte Öffnung der mittleren Gaumennaht

Für wen ist die forcierten Gaumennahterweiterung geeignet?

Ob eine Gaumennahterweiterung funktioniert, hängt stark vom Verknöcherungsgrad der Gaumennaht ab. In vielen Fällen ist die Naht bis ungefähr zum 20. Lebensjahr noch nicht vollständig verwachsen. Dann lässt sie sich in der Regel gut orthodontisch öffnen.

Nach diesem Zeitpunkt ist eine Öffnung der Gaumennaht meist nicht mehr oder nur eingeschränkt möglich – zumindest nicht ohne zusätzliche chirurgische Maßnahmen. Häufig ist dann eine operative Schwächung der Knochen nötig, damit die Erweiterung überhaupt erreichbar wird. Das ist kein „Scheitern“ der Methode, sondern schlicht Biologie: Knochenverbindungen werden mit der Zeit stabiler.

Entscheidend ist deshalb eine saubere Diagnostik und eine realistische Einschätzung, ob eine rein kieferorthopädische Erweiterung ausreichend ist – oder ob (bei Erwachsenen) ein kombiniertes Vorgehen sinnvoll wird.

Welche Effekte hat die Gaumennahterweiterung – über den Zahnbogen hinaus?

Die Behandlung verbreitert nicht nur den Oberkiefer. Viele Patientinnen und Patienten merken Veränderungen, die sie vorher nicht erwartet hätten – vor allem im Nasenbereich.

Durch die seitliche Verschiebung der Oberkieferhälften nimmt auch die Breite der Nasenhöhlen zu. Zusätzlich kann sich eine verkrümmte Nasenscheidewand begradigen. Das kann dazu führen, dass die Nasenatmung besser wird – ein Effekt, der in der Praxis häufig als sehr angenehm beschrieben wird.

Wichtig ist dabei: Das ist kein „Versprechen“, sondern eine mögliche Begleitwirkung, die sich aus der anatomischen Verbindung von Oberkiefer, Gaumen und Nasenboden ergibt. Ob und wie stark sich die Atmung verbessert, ist individuell.


Die Gaumennahterweiterungs-Apparatur: Aufbau und Funktionsprinzip

Die Apparatur ist festsitzend – sie wird nicht herausgenommen. Typischerweise besteht sie aus:

  • einer massiven Metallschraube in der Mitte,
  • Verstrebungen (Metallbügeln),
  • Metallbändern, die auf die Seitenzähne des Oberkiefers gesetzt und fest zementiert werden oder eine Kappenschiene aus Kunststoff im Wechselzahngebiss,

Weil die Apparatur fixiert ist, wird die Schraube im Mund verstellt. Das klingt im ersten Moment kompliziert – ist aber mit etwas Routine gut machbar. Sie erhalten dafür einen speziellen Drahtschlüssel, der genau in die Schraube passt.

Die Gaumennahterweiterungs-Apparatur: Aufbau und Funktionsprinzip

Unsicher, ob eine Gaumennahterweiterung für
Sie sinnvoll ist?

Eine genaue Diagnostik zeigt, ob Ihre Gaumennaht noch orthodontisch erweitert werden kann oder ob ein kombiniertes Vorgehen notwendig ist.

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Schraube drehen: So funktioniert das tägliche Nachstellen richtig

Das tägliche Verstellen ist der Motor der ganzen Behandlung. Die Schraube wird nach Anweisung Ihrer Behandlerin/Ihres Behandlers jeden Tag eine festgelegte Anzahl weitergestellt – und zwar so lange, bis die gewünschte Breite erreicht ist.

Der Ablauf ist immer gleich: Der Schlüssel wird in das vordere Loch der Schraube eingesetzt, dann wird die Schraube nach hinten bis zum Anschlag gedreht. Erst wenn der Anschlag erreicht ist, ist eine vollständige „Umdrehungseinheit“ erfolgt – dann wird das nächste Loch sichtbar.

Damit dabei nichts passiert, gibt es einen einfachen, aber extrem wichtigen Sicherheitsgriff: Der Schlüssel ist an einer Schnur befestigt. Wickeln Sie diese Schnur beim Schrauben um den Finger, damit der Schlüssel nicht nach hinten rutschen und versehentlich verschluckt werden kann.

Wir haben auch einen Schlüssel, der direkt auf einer Kunststoffführung befestigt ist. Mit diesem ist das Verstellen kinderleicht.

Kurz-Check fürs Schrauben (nur zur Orientierung):

  • Schlüssel ins vordere Loch einsetzen
  • in die vorgegebene Richtung bis zum Anschlag drehen
  • prüfen, ob das nächste Loch sichtbar ist
  • Schnur immer um den Finger, damit der Schlüssel nicht versehentlich in den Rachen fallen kann

Wenn Sie unsicher sind: Lieber einmal mehr nachfragen, als „irgendwie“ drehen. Die Methode funktioniert über Präzision – nicht über Kraft.

Wie behandelt Zahnzauber heute?

Warum tägliche Regelmäßigkeit entscheidend ist (und Unterbrechungen heikel sein können)

Bei der Gaumennahterweiterung zählt Konstanz. Eine Unterbrechung im täglichen Weiterstellen sollte möglichst vermieden werden, weil sich die Oberkiefernaht sonst wieder schließen kann. Das macht die Erweiterung nicht unmöglich, aber oft deutlich schwerer.

Wenn Probleme auftreten (Schmerzen, Druck, lockere Bänder, Defekte), gilt deshalb: Nicht eigenständig pausieren, sondern die Situation mit der Praxis abklären. Unterbrechungen sollten nur mit Zustimmung der Behandlerin/des Behandlers erfolgen.

Schmerzen, Druck, Ausstrahlung: Was ist normal – und was ein Warnsignal?

Gerade in den ersten Tagen kann die Gaumennahterweiterung spürbar sein. Beim Verstellen der Metallschraube übt die Apparatur Druck auf die oberen Seitenzähne aus, während in der Gaumenmitte die Naht gelöst und erweitert wird. Dieser Druck kann zunächst relativ stark sein – vor allem in der Phase, in der sich die Gaumennaht „öffnet“.

Typische, häufige Beschwerden zu Beginn:

  • Druckgefühl an den oberen Seitenzähnen
  • Empfindlichkeit beim Kauen
  • Schmerzen, die bis zur Nasenwurzel ausstrahlen können

Viele kommen gut durch die ersten Tage, wenn sie – nach Bedarf – ein bis zwei Schmerztabletten nehmen (wie individuell ärztlich empfohlen). Entscheidend ist die Dynamik: Es darf anfangs unangenehm sein, aber es sollte nicht täglich stärker werden.

Wenn Schmerzen anhalten, sollten Sie Ihre Behandlerin/Ihren Behandler informieren. Häufig wird dann das Schraubtempo angepasst, also langsamer verstellt.

Die Zahnlücke zwischen den Schneidezähnen: Warum sie entsteht – und warum das ein gutes Zeichen ist

Ein Punkt, der fast jede Patientin/jeden Patienten überrascht: Gegen Ende der ersten Woche entsteht häufig eine Zahnlücke zwischen den mittleren oberen Schneidezähnen, die sich zunächst vergrößert.

Das ist nicht nur normal – es ist oft ein gutes Zeichen dafür, dass die Erweiterung im Knochen tatsächlich stattfindet.
Viele fürchten, die Lücke bleibe dauerhaft. In der Regel schließt sie sich nach Abschluss der Erweiterung rasch wieder (später unterstützt durch die weitere kieferorthopädische Behandlung).

Wichtig: Diese Lücke ist kein „Fehler“ – sie ist ein Teil des biologischen Mechanismus.

Die Zahnlücke zwischen den Schneidezähnen

Nach der aktiven Erweiterung: Warum die Apparatur noch Monate im Mund bleiben muss

Sobald die gewünschte Breite erreicht ist, ist der „schnelle“ Teil vorbei. Dann beginnt die Phase, die das Ergebnis langfristig sichert: Die zementierte Apparatur muss noch mehrere Monate im Mund bleiben, damit der getrennte Oberkiefer wieder zusammenwachsen kann.

Man kann sich das wirklich wie eine Knochenheilung nach einem Bruch vorstellen: Auch wenn ein Arm oder Bein nach dem Richten „gerade“ aussieht, braucht der Knochen Zeit, um stabil zu werden. Genau so ist es hier. Wer in dieser Phase zu früh „entlastet“, riskiert Rückbewegungen.

Warum die Kontrollen enger getaktet sind als bei einer normalen Behandlung

Die Gaumennahterweiterung ist wirksam – und genau deshalb muss sie intensiv überwacht werden. Die Abstände zwischen den Terminen werden bewusst deutlich kürzer gehalten als bei einer klassischen kieferorthopädischen Behandlung.

Der Grund ist nicht Bürokratie, sondern Risikomanagement. Ohne engmaschige Kontrolle könnte zum Beispiel passieren, dass:

  • irreparable Schäden an Zähnen, Kieferknochen oder Zahnfleisch entstehen,
  • die Zähne zu stark kippen (statt sich kontrolliert einzufügen),
  • der Oberkiefer durch zu häufiges Verstellen überdehnt wird,
  • weitergeschraubt wird, obwohl sich die Knochennaht gar nicht löst,
  • sich Ankerbänder lockern, ohne dass es frühzeitig bemerkt wird.

Gerade lockere Bänder sind tückisch: Unter gelösten Bändern können sich Speisereste und Beläge (Plaque) festsetzen – und das führt schnell zu Entkalkungen und kariösen Defekten. Zusätzlich leidet die Funktion der Apparatur.

Daher gilt ganz klar: Vereinbarte Kontrolltermine müssen pünktlich eingehalten werden. Das ist keine Formalität, sondern Teil der Behandlungssicherheit.

Mundhygiene ist jetzt nicht „wichtig“, sondern entscheidend

Mit Metallbändern, Drähten und einer Schraube entstehen Stellen, die Sie mit normalem Zähneputzen schwer erreichen. Genau dort sammelt sich Plaque am liebsten. Wenn sie nicht entfernt wird, steigt das Kariesrisiko erheblich.

Was sich in der Praxis bewährt:

  • Zahnreinigung nach jeder Mahlzeit, besonders um Metallbänder und Drähte herum
  • klebrige und sehr süße Speisen möglichst reduzieren (sie hängen besonders gern an den schwer zugänglichen Stellen)
  • eine Munddusche kann sehr hilfreich sein – vor allem, um den Bereich zwischen Schraube und Gaumendach gründlich zu reinigen

Wenn Sie das ernst nehmen, schützen Sie nicht nur Ihre Zähne, sondern auch den Behandlungserfolg. Denn Karies oder entzündetes Zahnfleisch während einer Expansion sind nicht „nur störend“ – sie können die Behandlung bremsen oder komplizieren.

Mundhygiene bei Gaumennahterweiterung mit Metallbändern und Schraube.

Druckstellen und Entzündungen im Gaumen:
Was Sie tun können

Durch den Druck der Apparatur kann sich die Gaumenschleimhaut entzünden. Das kann als Brennen, Wundgefühl oder Druckstelle spürbar sein. Häufig hilft dann ein Spülen mit entzündungshemmenden Medikamenten – welche Mittel geeignet sind, sollte Ihre Behandlerin/Ihr Behandler empfehlen.

Wenn scharfe Kanten oder vorspringende Teile reiben, wird in vielen Fällen Wachs mitgegeben, um die Stellen vorübergehend abzudecken. Das ist eine schnelle Hilfe – ersetzt aber nicht die Kontrolle, wenn die Ursache mechanisch behoben werden muss.

Wann Sie sofort die Praxis informieren sollten

Ein Teil der Beschwerden ist anfangs normal. Trotzdem gibt es klare Situationen, in denen Sie nicht abwarten sollten. Melden Sie sich umgehend, wenn:

  • Schmerzen auftreten, die nicht nach den ersten Tagen nachlassen oder plötzlich deutlich zunehmen
  • der Druck auf die Zähne zu stark erscheint
  • sich Metallbänder lockern oder lösen
  • ein Defekt an der Apparatur auffällt
  • scharfe Kanten reiben und Druckstellen verursachen

In solchen Fällen wird oft – abweichend vom ursprünglich vereinbarten Termin – kurzfristig ein Termin nötig. Das ist bei dieser Behandlung ganz normal und gehört zur sicheren Steuerung dazu.

Unsicher, ob Ihre Beschwerden noch normal sind?

Warten Sie nicht ab, wenn Schmerzen zunehmen, Druckstellen entstehen oder sich Teile der Apparatur lösen. Eine kurze Kontrolle sorgt für Entlastung und stellt sicher, dass die Behandlung sicher weiterläuft.

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Material & Verträglichkeit:
Woraus besteht die Apparatur?

Wenn Sie auf Metalle oder bestimmte Dentalmaterialien empfindlich reagieren, ist Transparenz wichtig. Nach Herstellerangaben bestehen die Komponenten typischerweise aus:

  • rostfreiem Chrom-Nickel-Stahl (u. a. bei Bändern/Bögen/Hilfsdrähten)
  • Loten mit Silber/Zink/Kupfer/Zinn-Anteilen
  • Befestigungswerkstoffen wie Glasionomerzementen (Aluminiumsilikat/Polyacrylsäure/Weinsäure) oder ggf. Zinkoxidphosphat-Zementen
  • Kunststoffen z.B. Acrylaten

Wenn bei Ihnen Allergien oder Unverträglichkeiten bekannt sind, sprechen Sie das vorab an – am besten bevor die Apparatur eingesetzt wird, damit Materialwahl und Vorgehen sauber abgestimmt werden können.

Fazit: Gaumennahterweiterung ist schnell wirksam – aber nur mit Disziplin wirklich erfolgreich

Die Gaumennahterweiterung kann bei sehr schmalem Oberkiefer in kurzer Zeit eine beeindruckende Veränderung erreichen – inklusive möglicher Verbesserungen der Nasenatmung. Gleichzeitig ist sie eine Behandlung, bei der kleine Nachlässigkeiten schnell große Folgen haben können: unregelmäßiges Schrauben, ausgelassene Kontrollen oder mangelnde Hygiene sind die klassischen Stolpersteine.

Wenn Sie den Schraubenplan konsequent einhalten, die engmaschigen Kontrollen ernst nehmen und Ihre Mundhygiene auf ein neues Level bringen, haben Sie die besten Voraussetzungen für ein stabiles Ergebnis – nicht nur für „breitere Zähne“, sondern für einen Oberkiefer, der funktionell besser passt.

Lobby-Praxis Zahnzauber

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Wenn Sie eine Gaumennahterweiterung planen (oder bereits eine Apparatur eingesetzt bekommen haben) und Fragen zu Schraubenplan, Druckgefühl, Zahnlücke oder Pflege haben: Lassen Sie das persönlich abklären. Gerade bei dieser Behandlung sind engmaschige Kontrollen entscheidend – und eine klare Anleitung nimmt sofort Druck aus dem Alltag.

In der Ordination Zahnzauber begleitet Sie DDr. Andrea Borbely oder eine Ihrer Kolleginnen als Kieferorthopädin persönlich durch die Behandlung – mit dem Fokus auf präzise Steuerung, sichere Kontrolle und ein Ergebnis, das funktionell und ästhetisch passt.

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