Zahnspangen für Kinder – Platten

wenn wenig Platz vorhanden ist

Diese sind sehr einfach gestaltet, doch sind sie in der Lage eine Vielzahl von Anomalien zu korrigieren.

Bestandteile: Die Basisplatte, an der verschiedene Drahtspangen und andere aktive Elemente, wie Federn oder Schrauben befestigt sind, und der aktive Bogen. Das verwendet Material für die Basisplatte ist bunter Kunststoff, der genau am Gaumen aufliegt und bis zur Zahnfleisch-Zahngrenze genau folgt.
Diese Basisplatte wird vom Zahnarzt durch Einschleifen adaptiert. Wenn man diese Platte in der Frontzahnregion verdickt und eine Aufbiss-Schanze ausgestaltet, kann man Tiefbisse korrigieren. Wenn man diese Schanze als „Schiefe Ebene” ausformt, kann man den etwaigen Vorbiss des Unterkiefers korrigieren.
An der Basisplatte befinden sich die so genannten Adamsklammern. Diese Drahtklammern helfen bei der Befestigung der Zahnspange an den ersten Molaren. Weiters finden wir noch an der Platte einen Labialbogen aus Draht. Dieser Bogen kann vor oder hinter den Frontzähnen verlaufen, je nach erwünschter Funktion. Basisplatten können in zwei oder auch drei Basiselement geteilt werden, die mit Dehnschrauben miteinander verbunden sind. Durch die Dehnung kann der Zahnbogen erweitert werden und so Engstände aufgelöst werden. Dehnschrauben werden durch eigene Schlüssel zu Hause von den Kindern aktiviert, so ist ein schneller Erfolg sicher. Diese Platten werden nach ihren Erfinder auch Schwarz-Platten genannt. Auch einzelne Zähen können mit Schwarz-Platten durch entsprechen eingebaute Federn bewegt werden. Natürlich sind auch Platten zur Verschmälerung des Zahnbogens erhältlich. Das Prinzip ist das gleiche, wie bei den Dehnplatten, doch werden sie im gedehntem Zustand eingesetzt und durch die Drehung der Schrauben erfolgt eine Verkleinerung der Platte und so des Zahnbogens.

Download: PDF Informationsbogen für Platten

Herausnehmbare Dehnplatte:

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